Eine Prise Funkgeschichte

Eine Prise Funkgeschichte

Im Museumsshop weiter verfügbar

Über einen funkenden Zahnarzt und eine Seerettung per Funk, über die älteste Musikaufzeichnung und den ersten Radiohörer, über kuriose Entwicklungen, besondere Momente und die Erfinder und Entdecker des Radios wird in 50 kurzweiligen Episoden erzählt.
Das Buch richtet sich nicht nur an Fachleute, sondern spricht durch die unterhaltsame Erzählweise auch Radiohörer und an der Geschichte Interessierte an.

 

Pressestimmen zu „Eine Prise Funkgeschichte“

»Eine Liebeserklärung an das Medium Radio (…).«

NTV Bücher

»Eine Prise Funkgeschichte” bietet spannende Einblicke in die deutsche Rundfunkgeschichte ab den 1920er Jahren (…).«

radioWOCHE

»(…) fünfzig faszinierende Episoden (…)«
Die Literaturagenten, rbb radioeins

Im Buchhandel ist „Eine Prise Funkgeschichte“ schon seit langem ausverkauft.

Im Sender- und Funktechnikmuseum ist das Buch auch weiter verfügbar. Und das Besondere: alle hier verkauften Exemplare sind signiert.
Der Verkauf findet während der Öffnungszeiten des Museums statt. Auf Anfrage kann eine Wunschsignatur bestellt werden.

 

Förderverein „SenderKW“ e.V.
Funkerberg 20 Senderhaus 1
15711 Königs Wusterhausen

 

Anfragen zu „Eine Prise Funkgeschichte“
Rainer Suckow, mobil: 0171 7806599
Email: verein@funkerberg.de

 

100 Jahre Rundfunk

100 Jahre Rundfunk

Königs Wusterhausen als Wiege des Rundfunks

Am 22. Dezember 1920 ereignete sich in Königs Wusterhausen Bemerkenswertes. In monatelangen Versuchen hatten Techniker der Reichspost im Senderhaus 1 mit einem selbstgebauten Lichtbogensender experimentiert, um damit Sprache und Musik zu übertragen. An diesem Mittwoch war es dann soweit – um zwei Uhr Nachmittags ging der Sender in Betrieb.

 

„Hallo Hallo, hier Königs Wusterhausen auf Welle 2700“ – so lauteten die ersten Worte der ersten Rundfunksendung aus Deutschland.

Mittelturm Portal

In einer kleinen Ansprache wurde der Station die „Großjährigkeit“ erklärt und den Hörern ein „kleines, bescheidenes Weihnachtskonzert“ angekündigt. Anschließend wurde live Musik und vom Grammophon gespielt. Zum Abschluss wünschten die Sendepioniere ein frohes Weihnachtsfest.

Diese Sendung vom Funkerberg in Königs Wusterhausen gilt als Geburtsstunde des Rundfunks in Deutschland. Dem Weihnachtskonztert voraus gegangen waren monatelange Versuche. Dabei mussten zahlreiche Probleme gelöst werden.

Mittelturm Funkerberg (Modell)

Die Postbeamten auf dem Funkerberg um Ingenieur Erich Schwartzkopf und Mechaniker Walter Mehle verbreiteten im Jahr 1920 vor allem Wirtschafts- und Börsennachrichten in telegrafischer Form – es wurden Töne in morseähnlicher Art übertragen. Die Sendepausen aber nutzten sie für Versuche, um Sprache und Musik zu übertragen.

Als Sender kam dabei ein Poulsen-Lichtbogensender zum Einsatz, der mit einer Pungsdrossel moduliert wurde. Als Mikrofon dienten anfänglich Sprechkapseln von Telefonen, die in aufwändigen Versuchen für die Tonübertragung modifiziert wurden. So gelang es, die live gesprochenen und gespielten Inhalte für damalige Verhältnisse in sehr guter Qualität zu übertragen.

Um Musik vom Gramofon zu übertragen, wurde die Sprechkapsel anfänglich in den Trichter des Grammofons gehalten – die Qualität jedoch war schlecht. Walter Mehle nahm sich des Problems an und montierte in Versuchen den Schallwandler an den Arm des Grammofons. Nun wurden die mechanischen Schwingungen der Musik direkt in elektrische Ströme umgewandelt und die Qualität war nun so gut, das diese von original gespielter Musik nicht mehr zu unterscheiden war.

Die Versuche aus Königs Wusterhausen blieben nicht unbemerkt. Zwar war das Abhören der elektrischen Wellen in Deutschland verboten, aus dem Ausland jedoch kamen zahlreiche Empfangsberichte. Bereits im März 1920 kamen Empfangsberichte aus Moskau, welche die gute Sprachverständlichkeit hervorhoben. Und auch aus Schweden kamen Rückmeldungen, welche die gute Qualität der Telefonie bestätigten.

Das Weihnachtskonzert am 22. Dezember 1920 hatte zahlreiche Hörer. Aus England kam ein Bericht, das die Sprache so klar zu hören sei, als wenn der Sprecher im Nebenraum säße. In Skandinavien hat die Musik direkt Weihnachtsstimmung verbreitet. Nur die Zaungäste aus Deutschland haben sich nicht zurückgemeldet.

100 Jahre Radio in den Medien

Das Rundfunkjubiläum „100 Jahre Rundfunk“ haben zahlreiche Medien aufgegriffen, die hier exemplarisch aufgeführt werden.
Leider sind viele Beiträge in den öffentlich-rechtlichen Medien mittlerweile nicht mehr verfügbar 🙂

Mittelturm Funkerberg (Modell)

Jörg Wagner – Youtube Video der Jubiläumssendung auf Kurzwelle
https://youtu.be/79kUr1m5rk4

 

Mittelturm Funkerberg (Modell)

Redaktionsnetzwerk Deutschland
Hören Sie mal – Das Radio wird 100

 

Mittelturm Funkerberg (Modell)

Zeit Online, 22.12.2020
Funken ins Rund

Mittelturm Funkerberg (Modell)

Medienmagazin vom Funkerberg
https://www.wwwagner.tv/?p=45082

Mittelturm Funkerberg (Modell)
9. Januar 2020 – 20:00 Uhr „Eine Stunde was mit Medien“
Die Influencer von vor hundert Jahren | ab Minute 11:00
https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/erste-radiouebertragung-1920-die-influencer-von-vor-hundert-jahren

Förderverein „Sender KW“ e.V.
Funkerberg 20 Senderhaus 1
15711 Königs Wusterhausen

 

Alle Fotos: Archiv Museum Funkerberg

Weihnachtskonzert 2021

Weihnachtskonzert 2021

Besinnliches und Unterhaltendes vom Funkerberg

Am 22. Dezember 2021 jährt sich das historische Weihnachtskonzert auf dem Funkerberg zum 101. Mal.
Aus diesem Anlass sendet welle370 auch in diesem Jahr zur historisch korrekten Zeit um 14:00 Uhr Ortszeit ein Weihnachtsprogramm.
In Anlehnung an das Konzert vor 101 Jahren besteht das Programm aus Musik und gesprochenem Wort.

Übertragen wird die Sendung von 14:00 bis 15:00 Uhr auf der Kurzwellenfrequenz 5960 kHz und vom Regionalsender radioSKW.
Hier kann die Sendung im Internetstream gehört werden.

Weihnachtskonzert 2021 amplitudenmoduliert empfangen

Die Jubiläumssendung kann am 22. Dezember 2021 von 14:00 bis 15:00 Uhr europaweit auf Kurzwelle 5960 kHz empfangen werden.
Dazu benötigen die interessierten Hörer ein Kurzwellenradio oder nutzen die Möglichkeiten zum Empfang über das Internet.
Hinweise zum Empfang über Kurzwelle erhalten Sie hier: Zum Kurzwellenhören

Förderverein „SenderKW“ e.V.
Funkerberg 20 Senderhaus 1
15711 Königs Wusterhausen

 

Presseanfragen zu welle370
Rainer Suckow, mobil: 0171 7806599
Email: verein@funkerberg.de

 

Angebot zum Jahresabschluss

Sonderangebot zum Jahresabschluss

Unterstützen Sie die Wiege des Rundfunks

Zum Jahresabschluss 2021 hat sich der Förderverein „SenderKW“ e.V. etwas ganz besonderes überlegt – das Jahresabschlusssondernangebot.


Ab dem 15.12.2021 kann die CD in allen teilnehmenden Einrichtungen zum Preis von 10,- Euro erworben werden.

Im Projekt „So klingt Industriekultur“ haben sich zehn Museen zusammengefunden, um ihre Geräusche, Klänge und Töne hörbar zu machen und Geschichten darüber zu erzählen. In zehn Episoden entstand so eine akustische Reise durch die Industriekultur des Landes Brandenburg, geprägt durch die Protagonisten vor Ort und getragen vom Klang der Maschinen.

Um die enstanden Hörstücke allen Interessierten zur Verfügung zu stellen, wurden diese auf eine AudioCD gepresst.

Zum Jahresabschluss 2021 machen wir allen Interessierten ein besonderes Angebot – das Sonderangebot ´21 vom Funkerberg.
Darin enthalten sind ein „100 Jahre Rundfunk“ TShirt, eine „So klingt Industriekultur“ AudioCD und das Buch „Eine Prise Funkgeschichte“.

Alles zusammen kann zum Preis von 30,- (dreißig) Euro im Sender- und Funktechnikmuseum erworben werden.

Einmalig gibt es die Möglichkeit, dieses Sonderangebot auch online zu erwerden. Dazu schreiben Sie eine Email an verein@funkerberg.de oder melden sich telefonisch unter 01717806599. Für den Versand erheben wir 4,- (vier) Euro Versandkosten.  Die Bezahlung muss als Vorkasse erfolgen, der genaue Zahlungsweg wird individuell geklärt.

Die TShirts sind derzetig in den Größen S, M L und XL verfügbar.

Förderverein „SenderKW“ e.V.
Funkerberg 20 Senderhaus 1
15711 Königs Wusterhausen

Presseanfragen zu „So klingt Industriekultur“
Rainer Suckow, mobil: 0171 7806599
Email: verein@funkerberg.de

Umbau Senderhaus 1 ### Episode 04

Über einen Monat hat sie die Baustelle auf dem Funkerberg geprägt – die große, blaue Anlage vor dem Senderhaus 1.
Dabei handelte es sich um eine so genannte Düsenstrahlanlage, mit deren Hilfe Betonfundamente bis zu einer Tiefe von 7 Meter unter dem Senderhaus 1 hergestellt wurden.

Beim Düsenstrahlverfahren wird mit einem Bohrgestänge eine mineralische Bindemittelsuspension unter hohem Druck in das Erdreich eingebracht. Durch die Rotation des Bohrgestänges entstehen dabei Erdbetonsäulen von bis zu 2 Meter Durchmesser.

Das die Arbeiten erfolgreich waren sieht man in diesem Bild. Mittlerweile wurde die Baugrube weiter ausgehoben und ist mittlerweile gute 3,5 Meter unterhalb des ursprünglichen Niveaus angekommen.

Deutlich zu erkennen ist das nun freigelegte Untergeschoss. Hier befand sich früher ein Materiallager und später ein Radiolager des Museums. Die Empfänger sind natürlich an anderer Stelle sicher untergebracht. 

Das Sender- und Funktechnikmuseum wird in den kommenden Monaten umfangreich saniert. Es erhält einen neuen Eingangsbereich, der den barrierefreien Zugang in alle Ebenen des Senderhauses zulässt. Hinzu kommen moderne Sanitärbereiche, kleine Funktionsflächen und die Sanierung von Fassade und Fenstern.

Aufgrund der Baumaßnahmen werden die Öffnungszeiten des Museums auf dem Funkerberg in den nächsten Monaten eingeschränkt. Vorerst ist ein Besuch nur am Wochenende und nur nach Voranmeldung möglich. Bitte informieren sie sich immer, bevor sie das Sender- und Funktechnikmuseum besuchen wollen.

So klingt Industriekultur

So klingt Industriekultur

Abschlussveranstaltung auf dem Funkerberg 

Am Sonnabend den 6.11.2021 findet der Höhepunkt unseres Projektes „So klingt Industriekultur“ statt. 6 Monate waren wir als Klangsucher an 10 historischen Orten in Brandenburg unterwegs und haben Geräusche, Klänge und Töne aufgezeichnet und mit Protagonisten vor Ort gesprochen. 
Diese werden nun erstmalig präsentiert – pandemiebedingt leider in einer kleinen, geschlossenen Veranstaltung.

Auf der Webseite so-klingt-industriekultur.de können alle Interessierten sich schon einmal einen kleinen Eindruck verschaffen wie sie klingt, die Industriekultur in Brandenburg.
Voraussichtlich ab Anfang Dezember 2021 wird in allen teilnehmenden Einrichtungen die CD „So klingt Industriekultur“ mit 10 Episoden zur Industriegeschichte erhältlich sein. 

Am 9. November 2021 zeigt der rbb eine Dokumentation zum Themenjahr Industriekultur. Hier von-menschen-maschinen-und-maloche gibt es einen kleinen Teaser mit ersten Eindrücken. Auch die Klänge der Industriekultur sollen eine Rolle in diesem Film spielen 🙂

An dieser Stelle an alle Beteiligten einen besonderen Dank – nur durch eure Mitarbeit ist dieses Projekt möglich geworden.

Presseanfragen zu „So klingt Industriekultur“
Rainer Suckow, mobil: 0171 7806599
Email: verein@funkerberg.de