So klingt Industriekultur

So klingt Industriekultur

Abschlussveranstaltung auf dem Funkerberg 

Am Sonnabend den 6.11.2021 findet der Höhepunkt unseres Projektes „So klingt Industriekultur“ statt. 6 Monate waren wir als Klangsucher an 10 historischen Orten in Brandenburg unterwegs und haben Geräusche, Klänge und Töne aufgezeichnet und mit Protagonisten vor Ort gesprochen. 
Diese werden nun erstmalig präsentiert – pandemiebedingt leider in einer kleinen, geschlossenen Veranstaltung.

Auf der Webseite so-klingt-industriekultur.de können alle Interessierten sich schon einmal einen kleinen Eindruck verschaffen wie sie klingt, die Industriekultur in Brandenburg.
Voraussichtlich ab Anfang Dezember 2021 wird in allen teilnehmenden Einrichtungen die CD „So klingt Industriekultur“ mit 10 Episoden zur Industriegeschichte erhältlich sein. 

Am 9. November 2021 zeigt der rbb eine Dokumentation zum Themenjahr Industriekultur. Hier von-menschen-maschinen-und-maloche gibt es einen kleinen Teaser mit ersten Eindrücken. Auch die Klänge der Industriekultur sollen eine Rolle in diesem Film spielen 🙂

An dieser Stelle an alle Beteiligten einen besonderen Dank – nur durch eure Mitarbeit ist dieses Projekt möglich geworden.

Presseanfragen zu „So klingt Industriekultur“
Rainer Suckow, mobil: 0171 7806599
Email: verein@funkerberg.de

Weihnachtliches Löten

Weihnachtliches Löten auf dem Funkerberg

Die Veranstaltung vor Ort entfällt.

Leider muss auch im Jahr 2021 das sehr beliebte Weihnachtslöten in der Jugendwerkstatt Elektronik auf dem Funkerberg wegen der bestehenden Pandemieeinschränkungen vor Ort ausfallen. Um jedoch die zahlreichen angemeldeten Kinder und deren Eltern nicht zu sehr zu enttäuschen, bieten die Bastler aus der Jugendwerkstatt in diesem Jahr wieder die Heim-Löt-Bastelei an.

Ab dem 2. November 2021 bis etwa Mitte Dezember kann jeweils Dienstags und Donnerstags zwischen 14 und 20 Uhr der Bausatz „Blinkender Nikolausstiefel“ in der Jugendwerkstatt angeholt werden. 

In jedem Bausatz befinden sich der vormontierte Nikolausstiefel, die dazugehörigen elektronischen Bauelemente sowie eine ausführliche Anleitung. Auch in diesem jahr kommt die bewährte Reißnageltechnologie zur Anwendung. So können auch unerfahrene „Löter“ den Bausatz mit etwas Hilfe zum Blinken bringen.

In der Anleitung sind einzelnen Arbeitsschritte zum Aufbau des „Blinkenden Nikolausstiefel“ aufgeführt, die Schritt für Schritt abgarbeitet werden. Zusätzlich hat Jeffrey Kranz ein YouTube Video erstellt, in welchem alle Einzelheiten zum Lötvorgang sehr anschaulich erklärt werden.

Das Video ist hier abrufbar.

Der Leiter der Jugendwerkstatt, Jürgen Förster, steht für weitere Nachfragen unter der Rufnummer 0162 567 1151 zur Verfügung. Per Email können Sie über verein@funkerberg.de Kontakt aufnehmen.

Die Adresse der Jugendwerkstatt lautet:

Förderverein „Senderk KW“ e.V.
Jugendwerkstatt Elektronik
Funkerberg 20 Senderhaus 1
15711 Königs Wusterhausen

Wir wünschen allen Bastlern viel Erfolg!

welle370 aus dem MfK Berlin

 

11. Medienpädagogischer Küchentalk: Audio only?

Im Lichthof des Museums für Kommunikation Berlin wird am 6. Oktober 2021 der 11. Medienpädagogische Küchentalk veranstaltet.
In dieser Ausgabe geht es um die Nutzung von Audio in Sprachnachrichten, den Boom bei Hörbüchern und Podcasts und wie Medien ala Clubhouse die Gesellschaft beeinflussen.

Erstmalig überträgt welle370 den Medienpädagogischen Küchtalk auf Kurzwelle – von 14:30 bis 16:30 Uhr MESZ auf der Kurzwellenfrequenz 6035 kHz.

Informationen zur Veranstaltung im Museum für Kommunikation Berlin können unter https://www.mfk-berlin.de/kuechentalk-11/ abgerufen werden.

Hinweise zum Kurzwellenempfang findet ihr unter museum.funkerberg.de/kurzwelle
Wer Fragen zum Programm und seinem Empfang hat kann diese unter welle370@funkerberg.de stellen.

Entdeckertour zum Museumstag

Wandern zum Museumstag

12. September 2021 | 15:00 | Senderhaus 1

Am 12. September 2021 ist der Internationale Museumstag und in guter Tradition lädt der Förderverein zu einer Entdeckertour über den Funkerberg ein.

Die Tour beginnt am großen Parabolspiegel der Erdfunkstelle Intersputnik vor dem Senderhaus 1 – der ist zwar immer sichtbar, nur wenige kennen aber seine Geschichte. Weiter geht es zum Mast 17 – dem ältesten Antennenträger Deutschlands, der heute das Wahrzeichen der Rundfunkstadt Königs Wusterhausen ist.

Gleich neben dem Parabolspiegel befindet sich der Geodätische Radioglobus. Noch vor seiner offiziellen Einweihung erzählen wir die Geschichte dieses einmaligen Kunstobjektes.

Über 100 zu Antennen gehörende Fundamente zeugen heute noch vom Antennenwald in Königs Wusterhausen. Die größten und berühmtesten sind die des 243 Meter hohen Mittelturmes. Der Mittelturm steht nicht mehr – seine hausgroßen Fundamente jedoch geben einen Eindruck von diesem gewaltigen Bauwerk. Die Teilnehmer unserer Wanderung können einen Blick hinein werfen- und fast 100 Jahre alte Reste des Mittelturmes bewundern.

 

 

In der ehemaligen Funkschule wurden Jahrtzehnte lang die Sendetechniker der DDR ausgebildet. Nach einer umfangreichen Sanierung ist dieser Ort nun wieder eine Bildungsstätte- Noch heute ziert eine Sonnenuhr die Fassade am ehemaligen Speisesaal, auf der wir die aktuelle Uhrzeit ablesen wollen.

Den Abschluss der Entdeckertour bildet ein Blick in das Senderhaus 3. Erstmalig können wir hier einen Sender des ehemaligen Rügenradio zeigen und auch unser riesiges Variometer steht kurz vor der Vollendung.

12. September 2021 – Entdeckertour über den Funkerberg – Beginn 15:00 Uhr.

Teilname nur nach Anmeldung unter Email: museum@funkerberg.de oder Telefon 01717806599.
Im Teilnehmerbeitrag von 5,- Euro ist der Besuch des Sender- und Funktechnikmuseums enthalten.

Presseanfragen:
Email: verein@funkerberg.de oder Telefon: 0171 7806599

Umbau Senderhaus 1 ### Folge 02

Nachdem die Einrichtung der Baustelle abgeschlossen ist, kann man vor Ort nun auch erste Bauarbeiten beobachten.

Im Bild zu sehen ist ein Drehbohrgerät, mit dem die Firma PST-Grundbau etwa 10 Meter tiefe Löcher mit einem Durchmesser von 65 cm bohrt.

15 dieser Löcher sind notwendig, um die entstehende Baugrube vor dem Senderhaus 1 abzusichern. Sobald die Errichtung der Bohrpfahlwand abgeschlossen ist kann dann mit dem eigentlichen Abriss begonnen werden.

Hier ein akustischer Eindruck dieser Situation:

Und auch dieser Abriss geht voran – allerdings noch verborgen hinter einer Schutzplane. Diese soll allerdings nicht die Sicht verwehren, sondern dient dem Schutz des historischen Gebäudes.

Derzeit wird die Decke der ehemaligen Terasse in „kleine Teile“ zerschnitten und abgetragen. Über das Ergebnis dieser Arbeiten berichten wir in der nächsten Folge von „Der große Umbau“. 

Das Sender- und Funktechnikmuseum wird in den kommenden Monaten umfangreich saniert. Es erhält einen neuen Eingangsbereich, der den barrierefreien Zugang in alle Ebenen des Senderhauses zulässt. Hinzu kommen moderne Sanitärbereiche, kleine Funktionsflächen und die Sanierung von Fassade und Fenstern.

Aufgrund der nun begonnen Baumaßnahmen werden die Öffnungszeiten des Museums auf dem Funkerberg in den nächsten Monaten eingeschränkt. Vorerst ist ein Besuch nur am Wochenende und nur nach Voranmeldung möglich. Bitte informieren sie sich immer, bevor sie das Sender- und Funktechnikmuseum besuchen wollen.

Kunst zum Radiojubiläum

Es hat gefunkt! 100 Jahre Radio in Königs Wusterhausen

Eine Werksausstellung vom 16.8. bis 19.9. im Kulturhaus Hans Eisler

„Es hat gefunkt! 100 Jahre Radio in Königs Wusterhausen“ heißt eine Ausstellung, die ursprünglich schon im letzten Jahr stattfinden sollte – eine Werkausstellung zum Thema Radio. Der Kulturbund „Dahme Spreewald“ e.V. hatte dazu bereit 2019 ein Dutzend regionale Künstler aufgefordert, sich mit dem Thema „100 Jahre Rundfunk“ zu beschäftigen. Aus diesen Bewerbungen wurden dann 4 Künstler ausgewählt, und deren Werke sind nun im Bürgerhaus „Hans Eisler“ zu sehen.

In der Ausstellung zu sehen ist eine eindrucksvolle Collage von Gisela Gräning mit dem Titel „„An den kleinen Radioapparat“, die sowohl im Umfang als auch durch die vielen kleinen Details besticht.

Frank Beutel präsentiert sein Werk „Stille Nacht, heilige Nacht“ . Diese Zeichnung beschäftigt sich zum einen mit dem ersten Weihnachtskonzert und ist zum anderen ist eine Idee, wie man z.b. das Rathaus der Rundfunkstadt von außen neu gestalten könnte.

Das Plakat von Klaus Rähm hat sich dem Thema Radio in Textform genähert und stellt unter anderem den Sendemast als Text dar.

Und auch Radios haben es in die Ausstellung geschafft. Die Künstlerin Karen Ascher hat mehrere Keramiken zum Thema erstellt, die von der großen Lebendigkeit des Rundfunks erzählen.

Ergänzt wird die Ausstellung durch weitere Aktionen. Am 22. August ist Gisela Gräning im Rahmen des offenen Ateliers zu Gast.
Am 12. September findet ein Konzert des Trios „Kann Spuren von Jazz enthalten“ statt.

Alle weiteren Informationen zur Ausstellung auf den Seiten des Kulturbundes unter https://www.kulturbund-dahme-spreewald.de/